Jedes Kind ist anders verdrahtet. Hier findest du, was du als Elternteil wissen musst — verständlich, ehrlich und ohne klinisches Etikett. Such dir das Thema, das gerade zu deiner Familie passt.
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist eine neurologische Variante, die beeinflusst, wie ein Kind seine Aufmerksamkeit reguliert, Impulse steuert und Energie verteilt.
ADS ist die unaufmerksame Form von ADHS — ohne sichtbare Hyperaktivität. Kinder mit ADS wirken oft verträumt, abwesend oder „im eigenen Film", obwohl sie viel mitbekommen.
Autismus ist eine Variante der neurologischen Entwicklung, die Wahrnehmung, Kommunikation und soziale Interaktion anders verarbeitet — und oft mit besonderen Stärken einhergeht.
AuDHS bezeichnet die Kombination aus Autismus und ADHS — etwa 30–80 % der autistischen Kinder erfüllen auch ADHS-Kriterien. Die beiden „Betriebssysteme" laufen parallel und ziehen oft in unterschiedliche Richtungen.
Hochsensibilität (HSP) ist ein angeborenes Temperamentsmerkmal: das Nervensystem nimmt Reize tiefer wahr und verarbeitet sie gründlicher. Kein Defizit — eine besondere Verarbeitung.
Legasthenie ist eine neurobiologisch verankerte Lese- und Rechtschreibschwierigkeit — unabhängig von Intelligenz oder Anstrengung.
Dyskalkulie ist eine umschriebene Rechenstörung — Mengen, Zahlen und Operationen werden anders verarbeitet, ohne dass das Kind „dumm" ist.
Dyspraxie (Entwicklungskoordinationsstörung) betrifft die Planung und Ausführung von Bewegungen — vom Schuhe-Binden bis zur Handschrift.
Das Tourette-Syndrom ist eine neurologische Variante mit motorischen und vokalen Tics — unwillkürlichen Bewegungen oder Lauten, die Wellen folgen.
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